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Planung eines Blockheizkraftwerkes

Bei der Planung zum Einbau eines Blockheizkraftwerkes sollten unter anderem die vorhanden Platzbedingungen, die Technik, die ökologischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile, die Wirtschaftlichkeit sowie die Möglichkeit einer öffentlichen Förderung bedacht werden. Es ist bei den Platzbedungen zur BKHW-Planung zu bedenken, dass mehr Platz als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage benötigt wird. Je nachdem, ob eine Gasturbine, Diesel- oder Gasmotoren oder nachwachsende Rohstoffe wie Holzpallets oder Hackschnitzel verwendet werden, ist ein unterschiedlicher Platzbedarf oder eine andere Örtlichkeit für die BKHW gegeben. Die Planung eines Blockheizkraftwerkes ist auch unter der Sicht der ökologischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile zu sehen. Sollte es nicht möglich sein, eine hohe jährliche Laufleistung unter Volllast zu ermöglichen, wird die BKHW-Planung nicht wirtschaftlich sein.

Diese Volllastlaufleistung muss gegeben sein um neben der selbst genutzten Strom- und Wärmegewinnung des Blockheizkraftwerkes auch Strom- & Wärme in das Verbrauchssystem der Strom- und Wärmeanbieter einzuspeisen um dadurch eine finanzielle Vergütung zu erhalten und auch ökologisch einen Vorteil zu erhalten. BKHWs sind wesentlich umweltfreundlicher bei der Erzeugung von Strom und Wärme als z. B. aus Kernkraftwerken wegen ihres geringeren Ausstoßes an Kohlenstoffdioxid. Eine Möglichkeit der öffentlichen Förderung bei Einbau eines Blockheizkraftwerkes ist seit dem 01. Januar 2009 im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz verankert. Hierzu zählen z. B. die Steuererleichterungen für wie z. B. die Energiesteuerrückerstattung und ein gesetzlich geregelter Mindestpreis für die Einspeisung von Strom und Wärme in die Verbrauchssysteme der privaten und öffentlichen Anbieter.

Thema: Dienstleistungen |

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